HAND SCHLAG – Internationales Kunstprojekt

Dagmar Zehnel

Grafik / Malerei / Illustration, Leipzig
Dagmar Zehnel
Künstlerische Biografie

Lebt und arbeitet in Leipzig; freischaffende Künstlerin seit 1983. Diplom am Institut für Kunsterziehung der Universität Leipzig (1983). Projektmanagement von Kunstsymposien und Ausstellungen.

Mitgliedschaften & Auszeichnungen
  • GEDOK Mitteldeutschland e. V. / GEDOK Mecklenburg-Vorpommern e. V. / Leipziger Grafikbörse e. V.
  • 2017 KUNSTPREIS der ISOLDE-HAMM-STIFTUNG
  • Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland
Residenzen / Kunst im öffentlichen Raum (Auswahl)
  • seit 2015 Teilnahme an Internationalen Kunstsymposien der GEDOK MD
  • 2021 Internationaler Kunstworkshop, Schkeuditz
  • 2022 Artist in Residenz auf Schloss Königshain (04/2022)
  • 2024 International Art Programm „Pilotenkueche“ Leipzig (01–03/2024)
  • 2024 EU-Art-Network Kunstsymposium, Cselley Mühle, Oslip/Uzlip (AUT)
  • 2025 Artist in Residenz im Kunsthaus LISA (11/2025)
Bücher / Illustrationen (Auswahl)
  • „Die sengende Passion oder Studien zu Tatjana“ – Liebespoem von Elsa Asenijeff an Max Klinger / Rita Jorek / Holzschnitte u. Layout
  • „Das rollschuhlaufende Dromedat“ – Kinderbuch mit Ausmalseiten / Gedicht: Jutta Pillat / Aquarelle u. Layout
Reflexion zu meiner Arbeit

Inspirationen von den Elementen und der Vielfältigkeit der Natur, der eigenen Lebenswege, sowie medien- und materialübergreifende Gedankenbilder. Suche nach außergewöhnlichen Strukturen und Formen und deren Abstraktion zu neuen Bildinhalten. Farben werden zu Formengebilden, die dahinterliegende Gedanken brechen. Malerisches wandelt sich zur freien Aussage.

Kontakt
Was wir sind? Wir sind, was wir tuen - Dagmar Zehnel
„Was wir sind? Wir sind, was wir tuen“, Hochdruck mit 14 Druckstöcken, 2-facher Transferdruck, 70 x 50 cm, 2025
Statement

„Was wir sind? Wir sind, was wir tuen“
(Hommage an Käthe Kollwitz)

Liebe, Geborgenheit, Schutz, Gier, Brutalität – durch Hände kann unser Tun sichtbar werden und unserer Innerstes zeigen.

Bilder oder Symbole für diese Emotionen zu finden, ist seit langem eines der Hauptaugenmerke in meiner Arbeit. Gerade auch dieses Thema „Hände“ hat Käthe Kollwitz Zeit ihres Lebens gefesselt. Zeichnungen und Druckgrafiken mit diesem Sujet wurden eines ihrer stärksten Ausdrucksmittel.

Käthe Kollwitz war Mitglied der GEDOK und eine große Bewunderin des Grafikschaffens von Max Klinger, dem wohl bedeutendsten Künstler um 1900. Er war der Namensgeber der „Griffelkunst“.

Somit sind mein Thema und Hommage entstanden aus einer mehr als 100 Jahre alten Kunstgeschichte.