Eva Aulmann
Eva Aulmann ist 1972 in Stuttgart geboren. Im Jahr 1992 zieht sie nach Italien, besucht in Florenz die Accademia delle Belle Arti und schließt ihr Studium mit dem Diplom in Skulptur ab.
Gleichzeitig entwickelt sie ihre Fertigkeiten im Bereich der Tiefdrucktechniken bei Professor Vairo Mongatti und findet so zu ihrer eigentlichen künstlerischen Prägung in der Kunstgrafik. 1996 erhält sie ein Jahresstipendium bei der Internationalen Grafikschule „Il Bisonte“ in Florenz.
Sie vertieft ihre Studien der Grafischen Künste in der Technik des Kupferstechens beim Goldschmied-Institut „Le Arti Orafe“ in Florenz und erweitert so ihre technischen Fertigkeiten im Bereich der Druckgrafik. Sie arbeitet zusammen mit dem Goldschmied Tommaso Pestelli, Pestelli Creazioni, für den sie Gravuren, Zeichnungen, Modelle und Entwürfe herstellt.
Neben zahlreichen Einzelausstellungen in Italien, Deutschland, Österreich und Serbien hat sie an bedeutenden nationalen und internationalen Ausstellungen teilgenommen.
Ihre Radierungen befinden sich unter anderem in folgenden öffentlichen Sammlungen: Gabinetto Stampe Antiche e Moderne, Bagnacavallo; Stadtmuseum, Bruneck; Raccolta Sartori, Mantova; Raccolta Bertarelli, Palazzo Sforzesco, Milano; Stadtbibliothek Mönchengladbach; Frederikshavn Kunstmuseum & Exlibrissammlung (DK); China Printmaking Museum, Guanlan, Shenzhen.
Sie ist Mitglied der Associazione Nazionale Incisori Contemporanei.
In ihrem Werk entfaltet sie einen unverwechselbaren Stil, indem sie figurative und abstrakte Elemente miteinander verbindet: Sie spielt mit Überlagerungen, versteckten Hinweisen, spiegelt Bildelemente untereinander und gelangt so zu einer expressiven Bildersprache mit einzigartigem zeichnerischen Ausdruck persönlicher Prägung.
Ihre Bilder vermitteln eine unkonventionelle Betrachtung des alltäglichen Lebens: Dahinter verbergen sich Elemente, die es sich lohnt zu entschlüsseln und die den Betrachter einladen, innezuhalten, genau zu beobachten und über das vordergründig Erkennbare hinauszudenken.
E-Mail: eva.aulmann@bellearti.de
Web: www.bellearti.de
„Der erste Schritt hin zu einem zugewandten, konstruktiven und verständnisvollen Miteinander, im Kleinen wie im Großen, sind zwei Hände, die einschlagen und damit Sicherheit und Verbindlichkeit vermitteln.
So wäre das in einer Welt, die Verständnis, Respekt und Frieden als Ziel setzt.
Der Handschlag kann zu einer demonstrativen Machtausübung werden, ein Duell, kein konstruktives Einvernehmen. Ein Gewinner und ein Verlierer. Eine Demonstration, wer der Stärkere ist. Ergebnis: Eine zerquetschte Hand, das Auflösen einer Einigung, die Hoffnung zerfließt. Der Versuch eines Schlichters, einer dritten Hand, die Situation zu retten.“