HAND SCHLAG – Internationales Kunstprojekt

Thomas Nielsen

Flensburg, Deutschland
Thomas Nielsen
Biografie & Ausbildung

Geboren 1990 in Flensburg und aufgewachsen in einem kleinen Ort an der Nordseeküste nahe der dänischen Grenze, entwickelte ich bereits früh eine enge Verbindung zur Kunst. Malerei und Zeichnung wurden schon in jungen Jahren zu einem festen Bestandteil meines Lebens und prägen bis heute mein künstlerisches Schaffen.

2011 Studium der Ethnologie und Pädagogik an der Universität Kiel
2021 Fernlehrgang im Bereich Grafikdesign

Meine künstlerische Entwicklung vertiefte ich in den vergangenen Jahren durch kontinuierliche Zeichen- und Malkurse sowie durch den intensiven Austausch mit anderen Künstlerinnen und Künstlern. Dabei arbeite ich experimentell mit unterschiedlichen Materialien und Techniken, darunter Acrylfarben, Kohle, Ölkreiden und Collageelemente.

Seit einigen Jahren präsentiere ich meine Arbeiten in Ausstellungen in Deutschland und Dänemark. Darüber hinaus bin ich seit 2023 als teilnehmender Künstler am Kunstautomaten vertreten.

Im Zentrum meiner Arbeiten steht der Mensch. Realitätsnahe Darstellungen treffen auf abstrakte Linien und Formen und erzeugen so eine spannungsreiche Bildsprache zwischen Nähe, Weite und emotionaler Wahrnehmung. Der kreative Prozess bedeutet für mich zugleich Spannung und Entspannung – ein innerer Dialog, der sich in jedem meiner Werke widerspiegelt.

Kontakt

E-Mail: nielsen.thomas@gmx.de

Instagram: t.nielsen.official

Band - Thomas Nielsen
„Band“, Kohle, Acryl, Ölkreide und Collage Material auf Papier, 29 x 20 cm, 2026
Statement

Wir Menschen haben uns auf kulturelle Codes und Verhaltensweisen geeinigt. Der Handschlag steht dabei nicht nur für Begrüßung und Verabschiedung, sondern auch für eine verbindliche Vereinbarung zwischen zwei Personen. Er markiert den Beginn einer Abmachung: Ab diesem Moment gilt das gegenseitige Einverständnis. Die Bedeutung des Handschlags besteht jedoch nur, solange das darauffolgende Verhalten glaubwürdig und verlässlich ist.

Im Mittelpunkt des Werks stehen nicht die Hände selbst, sondern die beiden dargestellten Personen. Dadurch wird der Fokus vom symbolischen Akt auf die Beziehung zwischen den Menschen verlagert. Der Handschlag erscheint als sichtbares Zeichen einer Vereinbarung, dessen Bedeutung sich erst durch das nachfolgende Verhalten der Beteiligten entfaltet. Er kann als verbindendes Band zwischen zwei Personen verstanden werden, das im Moment des Handschlags entsteht und nur durch gegenseitige Verlässlichkeit Bestand hat.