HAND SCHLAG – Internationales Kunstprojekt

Mariana Myroschnytschenko

Drohobytsch, Ukraine
Mariana Myroschnytschenko
Foto: Gerlind Klemens

Geboren am 19. April 1985 in Drohobytsch (Oblast Lwiw, Ukraine).

Werdegang & Ausbildung
2007–2013 Studium an der Ukrainischen Akademie für Druckwesen (Magisterstudium)
Seit 2013 Inhaberin und Gründerin des Druckateliers „OfortiK“ in Drohobytsch, Ukraine
Seit 2016 Dozentin am Lehrstuhl für Design am Technischen College für Mechanik und Technologie in Drohobytsch
Auszeichnungen

Insgesamt 17 Auszeichnungen in 8 Ländern weltweit. Zu den jüngsten gehören:

  • Diplom 1. Grades in der Kategorie „Meister des Exlibris“. „Grafik in Charkiw“ – Nationale Ausstellung. Charkiw, Ukraine (2017).
  • 1. Preis in der Kategorie „Kleine Grafikform“ und lobende Erwähnung in der Kategorie „Exlibris“. VII. Internationale Biennale für Exlibris und kleine Grafikform. Boguszów-Gorce, Polen (2017).
  • Diplom für Verdienste auf dem Gebiet der künstlerischen Originalgrafik. „Grafik in Charkiw“ – Nationale Ausstellung. Charkiw, Ukraine (2018).
  • Lobende Erwähnung in der Sektion „Nicht-italienische Künstler“. 11. Internationaler Exlibris-Wettbewerb „Biblioteca di Bodio Lomnago“ 2020–2021. Bodio Lomnago, Italien (2021).
Ausstellungen

Teilnahme an 130 Gruppenausstellungen in 25 Ländern sowie 8 Einzelausstellungen. Zu den jüngsten gehören:

  • „Mit Gebet im Herzen“ | Boryslaw, Ukraine (2015)
  • „Die täglichen Gebete“ | Warschau, Polen (2018)
  • „Reflexionen“ | Einzelausstellung für Exlibris. Warschau, Polen (2018)
  • Einzelausstellung für Exlibris. Frederikshavn, Dänemark (2022)
Veröffentlichungen
  • Veröffentlichung von Arbeiten im mexikanischen Online-Journal „Cuadrivio“ sowie in mehreren ukrainischen Zeitungen, Magazinen und Online-Medien: „Maidan“, „DrogInfo“, „Sources of Truskavets“, „The Christian and the World“, „Alternatives“, „Informator“, „Ochoty i Włoch“, „Biblioteka Publiczna w Dzielnicy Ochota m.st. Warszawy“.
  • Sergiy Ivanov: „Grundsätze der Editionskomposition“ (Ukraine, Lemberg, 2013, S. 71).
  • Zeitgenössischer internationaler Exlibris-Künstler. Bd. 19 (Portugal, 2014, S. 49–56).
  • Das Jahrbuch 2018. Exlibriskunst und Grafik. Komisches und Heiteres im Exlibris (Frankfurt am Main, Deutschland, 2018, S. 57, 150).
  • Tetiana Gera, Mariana Myroschnytschenko (2021, 2024): Künstlerische Begegnung mit sich selbst und der Welt / KÜNSTLERISCHE VISIONEN /: Eskiznyk: Teil 1. Drohobytsch: Poswit [auf Ukrainisch, 2021; auf Deutsch, 2024].
Kontakt

Gruschevskyj-Straße 42/4, Wohnung 9
82107 Drohobytsch, Ukraine

Facebook: Mariana Myroshnychenko

E-Mail: kraplak_govtuj@ukr.net

Between two Worlds - Mariana Myroschnytschenko
„Between two Worlds“, C4+X3+X6+S (Kaltnadelradierung, Linolschnitt, Kartondruck, Siebdruck), 32,5 x 50 cm, 2026
Statement

Diese Arbeit erkundet die Grenze zwischen der realen und der digitalen Welt sowie die Illusion von Kommunikation in der heutigen Gesellschaft. Infolge des Krieges in der Ukraine wurden viele Familien voneinander getrennt; das Internet wird dabei oft zum einzigen Mittel, um die Verbindung aufrechtzuerhalten – eine notwendige, wenngleich als Ersatz für die physische Präsenz unzureichende Möglichkeit.

Die Komposition basiert auf einer Zeichnung der Hand meines Vaters, was dem Werk eine persönliche und authentische Dimension verleiht. Die realistische Darstellung der Hand und ihre anaglyphe digitale Version unterscheiden sich in ihrer Erscheinung radikal, wenngleich das Wesen der Geste unverändert bleibt. DNA-artige Linien fungieren dabei als Brücke, die Menschen im digitalen Zeitalter miteinander verbindet.

Das Werk entstand im Verfahren des Mehrschichtdrucks unter Kombination verschiedener Drucktechniken: Kaltnadelradierung, Linolschnitt, Kartondruck und Siebdruck. Das Kunstwerk wurde unter Verwendung von insgesamt sechs Druckplatten gefertigt. Im Verlauf des Arbeitsprozesses mussten aufgrund der Komplexität bei der Reproduktion bestimmter Elemente sowie bei der Zusammenführung unterschiedlicher Materialien einige technische Lösungsansätze angepasst werden. Dies wurde zu einem integralen Bestandteil der künstlerischen Suche nach der Grenze zwischen dem physischen und dem digitalen Bild.