HAND SCHLAG – Internationales Kunstprojekt

Ramona Selchow

Bildende Künstlerin mit Schwerpunkt Zeichnung und Mixed Media
Falkensee, Deutschland
Ramona Selchow
Profil

Ramona Selchow, bildende Künstlerin aus Falkensee, zeichnet seit ihrer frühesten Kindheit. Als Autodidaktin hat sie ihre künstlerische Handschrift eigenständig entwickelt und über die Jahre verfeinert. Während sie hauptberuflich in der Verwaltung arbeitet, ist die Kunst für sie ein Ort der Freiheit, der inneren Sammlung und der persönlichen Entfaltung.

Ihre Arbeiten entstehen vorwiegend in Graphit und Kohle und werden durch Aquarell, Acryl, selbst mit Kaffee getöntem Papier und Mixed-Media-Elementen erweitert. Besonders prägend ist der Einsatz von Faden auf Papier, der ihren Werken eine eigene haptische und symbolische Ebene verleiht. Diese Verbindung aus realistischer Zeichnung und experimenteller Materialität schafft eine unverwechselbare Bildsprache.

Im Zentrum ihres Schaffens stehen realistische Porträts von Menschen und Tieren sowie die Auseinandersetzung mit inneren Zuständen, tieferen Emotionen und dem menschlichen Selbst. Ihre Werke machen sichtbar, was oft verborgen bleibt und erzählen von Verletzlichkeit, Ausdruckskraft und der Stärke, die aus emotionaler Tiefe erwachsen kann.

Kontakt
Händedruck mit der Vergangenheit - Ramona Selchow
„Händedruck mit der Vergangenheit“, Grafitzeichnung mit Faden auf Papier, 24 x 32 cm, 2026
Statement

„Händedruck mit der Vergangenheit“ ist eine Auseinandersetzung mit Erinnerung, Verlust und der inneren Verbindung zu einem Menschen, der nicht mehr lebt. Die Geste des Händedrucks steht hier nicht allein für Begegnung, sondern für einen stillen, innigen Moment zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Sie verweist auf Dankbarkeit, auf Versöhnung und auf den Wunsch, dem Unausgesprochenen im Nachhinein doch noch eine Form zu geben.

Die ineinander liegenden Hände verkörpern Nähe, Vergebung und eine Bindung, die über die Endlichkeit hinausreicht. Der Rote Faden erscheint dabei als sichtbares Zeichen einer fortdauernden Verbindung, zerbrechlich und zugleich beständig. Er erzählt von dem, was bleibt: von Erinnerung, Liebe, Prägung und dem inneren Weitertragen eines Menschen im eigenen Leben.

Die Arbeit versteht den Handschlag als symbolischen Akt der Annäherung, als Geste der Heilung und als Ausdruck ewiger Verbundenheit.